Mitarbeiter im Rollstuhl bei Jumbo-Markt AG

Private Aktion zur Inklusion von Menschen mit einer Behinderung

Auf Initiative von Jérôme Gilg, CEO von Jumbo, suchte und fand die Muskelgesellschaft geeignete Rollstuhlfahrende, die im Rahmen eines Versuches seit dem 1. Juni in der Jumbo-Filiale in Dietlikon eingesetzt werden.

Ihre Aufgabe besteht darin, die Kundschaft in diesem riesigen Laden zu den gesuchten Produkten zu führen. Bei rund 60‘000 Artikeln ist dies eine Herausforderung. Vornehmlich in Spitzenzeiten, samstags und montags, sind die Verkäuferinnen und Verkäufer mit Kundenberatungen so sehr ausgelastet, dass kaum jemand Zeit findet, den suchenden Kunden die notwendigen Hinweise zu liefern – diese verlieren Zeit oder verlassen frustriert den Laden mit leeren Händen.

Stefan Aschwanden und Jan Oehninger, beide Bewohner des MEH, sind nun hoch motiviert unterwegs und erteilen die gewünschten Auskünfte. Sie sind mit Jumbo-T-Shirts bekleidet und mit Namenstäfelchen versehen und damit gut als Mitarbeitende identifizierbar.

Bereits nach den ersten Arbeitsstunden herrschte ein Klima der Begeisterung bei den Mitarbeitenden der Filiale. Sie erkannten sofort den Nutzen durch die Unterstützung der beiden Behinderten und nahmen sie freundlich in ihrer Gruppe auf. Auch der Filialleiter äusserte sich sehr positiv.

Die Kundschaft reagierte teils etwas überrascht, jedoch ausnahmslos anerkennend bis lobend.

Es ist angedacht, in allen 10 Jumbo Maximo-Läden in der gesamten Schweiz Betroffene für diese Arbeit einzusetzen. Wir sind zuversichtlich, dass dieses Projekt erfolgreich umgesetzt werden kann. Die Muskelgesellschaft wird in Absprache mit Jumbo in der Öffentlichkeit darüber berichten.

Bericht dazu auf Compasso Berufliche Integration – Informationsportal für Arbeitgeber

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