26. September 2016 – Mediencommuniqué ALS-Tag 2016

Eine unheilbare Krankheit behandeln

Weltweit leben über 400‘000 Menschen mit der tödlichen Krankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose). Die Krankheit ist bislang unheilbar und zwingt Betroffene sowie ihre Familien zu einer radikalen Neuorientierung: Die Lebenserwartung liegt im Mittel bei drei bis fünf Jahren nach einer Diagnose.

Am Freitag, 4. November 2016

findet im REHAB Basel der 7. ALS-Tag statt. Veranstalter sind die Schweizerische Muskelgesellschaft und der Verein ALS Schweiz.

Im Fokus des 7. ALS-Tages ist die Behandlung der tödlichen Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS). Obwohl die Betroffenen meistens drei bis fünf Jahre nach der Diagnose sterben, gibt es viele Möglichkeiten der Behandlung. Um diese zu nutzen, sollten Fachpersonen, Direktbetroffene und Angehörige ein sogenanntes „therapeutisches Bündnis“ miteinander schliessen – also am sprichwörtlichen „gleichen Strick“ ziehen.

Wenig bekannt in der Schweiz

Die ALS ist hierzulande wenig bekannt, weil die Anzahl Direktbetroffener bei rund 700 Personen bleibt. Dies, weil die meisten Erkrankten innert drei bis fünf Jahren nach der Diagnose an den Folgen der Krankheit sterben. Aus diesem Grund werden sie nicht sichtbar in der Öffentlichkeit und bleiben im Vergleich mit Betroffenen anderer neuromuskulärer Krankheiten unbekannt.

Fachreferate und Workshops

Der ALS-Tag findet am Freitag, 4. November 2016 im REHAB Basel statt (10:00 bis 16:00 Uhr). Er bietet Referate von ALS-Fachpersonen aus Medizin und Pflege sowie eine Serie Workshops zu Themen wie Atmung, Umgang mit Angehörigen, Logopädie etc. Die Veranstaltung richtet sich an Fachpersonen, Direktbetroffene und Angehörige.

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