Finanzierung von baulichen Massnahmen

Hindernisfreie Wohnungen werden heute nach dem Grundsatz des anpassbaren Wohnungsbaus erstellt. Das bedeutet, dass Anpassungen gemacht werden müssen, wenn jemand mit einer Mobilitätsbehinderung einzieht.

Es lohnt sich, schon bei Planungsbeginn von einer Fachperson für hindernisfreies Bauen beraten zu lassen. Bei einer allfälligen Wohnungsbesichtigung sollte die betroffene Person selber mit dabei sein.

Finanzierung durch die IV

Für eine Finanzierung durch die IV ist die SAHB beizuziehen. Sie klärt ab, was von der IV bezahlt werden soll. Die IV finanziert grundsätzlich nur einfache und zweckmässige Anpassungen, keine Sanierungen. Auf allen Offerten muss die versicherte Person erwähnt werden und Pauschalbeträge werden nicht berücksichtigt. Unvorhergesehene und begründete Mehrkosten sind als Nachtrag der IV-Stelle sofort zu melden. Spricht die IV einen Kostenbeitrag, muss der Umbau vorfinanziert werden.

Andere Stiftungen

Neben der IV können auch verschiedene Stiftungen um Unterstützung für bauliche Massnahmen angefragt werden. So unterstützen z.B. Love Ride, die Paraplegikerstiftung sowie ein Fonds der Schweizerischen Muskelgesellschaft bei Kosten, die nicht durch die IV gedeckt sind.

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