Fahrdienste/Tixi

Für Menschen mit Behinderung sind Fahrdienste von grosser Bedeutung. Sie ermöglichen ihnen eine möglichst selbstbestimmte Gestaltung ihrer Aktivitäten und erleichtern ihnen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.

Ob mal eben schnell zum Shopping, ins Kino, zum Treffen mit Freunden, zum Arzt, zur Schule oder zum Arbeitsplatz – für Menschen ohne Behinderung ist der Transport von A nach B verhältnismässig einfach. Man setzt sich ins Auto, in den Bus oder in den Zug und erreicht in kurzer Zeit den Zielort.

Behindertenfahrdienste unterstützen die Integration

Für Menschen mit einer eingeschränkten Mobilität bis hin zu einer schweren Behinderung gestaltet sich dieses Vorhaben wesentlich hindernisreicher. Wenn sie kein eigenes Fahrzeug lenken können oder der öffentliche Verkehr nicht barrierefrei nutzbar ist, sind sie auf die Unterstützung von Behindertenfahrdiensten angewiesen.

Behindertenfahrdienste spielen eine wichtige Rolle bei der Teilhabe von Menschen mit Behinderung an der Gesellschaft. Denn der eingeschränkte Bewegungsradius führt vielfach zu einer Isolation der Betroffenen. Mit dem Transport durch Behindertenfahrdienste ist eine Integration leichter zu erreichen, er ermöglicht Menschen mit Behinderung mehr Mobilität und Unabhängigkeit, Integration und letztlich auch ein möglichst langes, selbstbestimmtes Leben daheim.

Fahrdienste zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit

Die Transportdienste für Menschen mit Behinderung sind in der Schweiz regional organisiert. Sie werden von verschiedenen Dienstleistern übernommen, die Menschen mit Behinderung zur Arbeit oder zu Ausbildungsstätten und Schulen fahren sowie zu
– Veranstaltungen jeglicher Art
– zum Einkaufen
– zu privaten Besuchen
– zu Ausflugszielen
– zu Freizeitaktivitäten
– oder zum Arzt, zur Rehabilitation, zur Kur.

Die folgenden Unterkapitel zeigen eine Auflistung von Fahrdiensten, welche meist nach Regionen geordnet sind.

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